Pressemitteilung 16.09.2019

HIT Holz investiert in Erneuerung der Kesselanlage für Biomasseheizkraftwerk

Nach zwölf Jahren Betrieb wurde der Thermoöl-Erhitzer des Heizkraftwerks ausgetauscht. Die bis zu 40 Tonnen schweren Hauptkomponenten wurden mit einem Spezialkran über das Dach gehoben.

Torgau, 16. September 2019 – Der 2007 in Betrieb genommene Thermoöl-Erhitzer der Kesselanlage A des Torgauer Unternehmens HIT Holz wurde erfolgreich ausgetauscht. Bei der Kesselanlage handelt es sich um ein Biomasseheizkraftwerk, das mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet. Die Dampfturbine des Heizkraftwerks wird dabei nicht von Wasserdampf angetrieben, sondern von einem zuvor durch Thermoöl verdampften organischem Medium. Dazu nutzt HIT Holz die Rinde der Baumstämme, die im Werk zu Paletten und anderen Produkten verarbeitet werden.

Der neue Thermoöl Economizer verfügt über verschiedene technische Neuerungen, die aufgrund der Erfahrung der letzten 12 Jahre in die neue Anlage eingeflossen sind. So ist die neue Anlage mit einer Hochtemperatur- und einem Niedrigtemperatur-Kreis ausgestattet. Damit produziert HIT Holz in der Anlage mehr Strom bei gleichzeitiger Reduzierung der Emissionen. Weitere Neuerungen sind unter anderem größere Abstände zwischen den Rohrkörben, mit der der mechanische Verschleiß an den Erhitzerrohren reduziert wird und die automatische Heizflächenreinigung, mit der die Mitarbeiter entlastet werden.

Der Umbau der Anlage A erfolgte bei laufendem Betrieb der Ablage B im selben Kesselhaus. Die bis zu 40 Tonnen schweren Hauptkomponenten wurden dabei mit einem Spezialkran über das Dach ein- und ausgebaut. Dieses wurde speziell zu diesem Zweck geöffnet. Zuvor wurden der neue Erhitzer mit einem Sondertransport aus Uetersen in der Nähe Hamburgs nach Torgau transportiert.

Bis Anfang Oktober werden weitere Arbeiten an dem Biomasseheizkraftwerk durchgeführt, so Geschäftsführer Christian Pospiech: „Der Austausch des Thermoöl-Erhitzers war ein wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Kesselanlage unseres Biomasseheizkraftwerks. Weitere Umbaumaßnahmen werden folgen, um den Betrieb des Kraftwerks und damit unsere integrierte Produktion langfristig zu sichern.“

HIT Holz ist der größte europäische Paletten-Produzent. Die für die Betriebsprozesse benötigte Wärme- und Strommenge stellt das Unternehmen in eigenen Biomasseheizkraftwerken her. Dabei wird die Rinde der Baumstämme verbrannt. Nicht benötigte elektrische Energie speist HIT Holz ins öffentliche Stromnetz ein.

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